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Landeszentrum
für Hör- und Sehbildung

Seh-Frühförderung

Betreuungsangebot

       Frühförderung

       für hochgradig sehbehinderte und blinde Kinder

       wir erbringen die FF als mobile (zu Hause) bzw. ambulante (am LZHS)

       dzt. 4 FrühförderInnen (1 x ganztätig, 1x 30 Stunden, 2 x je 20 Stunden)

Unter Frühförderung ist die Erfassung und gesamtheitliche pädagogische Förderung der Kinder und Bezugspersonen im gewohnten sozialen Umfeld zu verstehen.

Die pädagogische Frühbetreuung richtet sich an das sehbehinderte Kind, das blinde Kind, das sehgeschädigte, mehrfachbehinderte Kind im Alter von der Geburt bis zum Schuleintritt, an seine Eltern und übrigen Familienmitglieder und kooperiert mit verschiedenen Institutionen (Kliniken, Kindergärten, Schulen, Gesundheits- und Sozialämter) und Spezialisten (Ärzte, Therapeuten, Psychologen).

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der visuellen Förderung. Eine Schulung der vorhandenen Sinne ist zur Entwicklung des Kindes notwendig. Kinder mit Zusatzbehinderungen erhalten Anregungen im grundlegenden Wahrnehmungsbereich (basale Stimulation). Mobilitätserziehung hilft dem Kind, sich in der gewohnten und fremden Umgebung selbständig zu bewegen und zu orientieren. Darüber hinaus beinhaltet die Förderung des Kindes auch eine Schulung der lebenspraktischen Fertigkeiten.

Nachdem sich die Eltern der Kinder in einer speziellen Erziehungssituation befinden, werden auch sie in die Frühbetreuung miteinbezogen. Um das Kind in seiner Gesamtheit sehen und fördern zu können, ist es notwendig, mit anderen Fachkräften (Augenärzte, Therapeuten, Kindergärtnerinnen) zu kooperieren.